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FORUM VII - Artenschutz im Fokus

Modul 1: Natura 2000 - aktuelle Herausforderungen

Donnerstag, 30.06.2022 | 10:00–13:00 Uhr

Das Schutzgebietsnetz Natura 2000 deckt 15,5 % der Landfläche und 45 % der marinen Fläche Deutschlands ab. Es wurde mittels der Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie geschaffen, um die Biologische Vielfalt und das europäische Naturerbe zu bewahren. Im Februar 2021 hat die EU-Kommission Deutschland wegen mangelnder Umsetzung der FFH-Richtlinie verklagt. Wie steht es um die aktuelle Umsetzung und den Zustand der Natura-2000-Gebiete in Deutschland und wie wird aktuellen Herausforderungen begegnet? Welche Anpassungen sind angesichts des Klimawandels erforderlich? Welche Chancen bietet der natürliche Klimaschutz für das Schutzgebietsnetz Natura 2000?         

Klimawandel und Natura 2000 – Chancen und Risiken für das Erreichen guter Erhaltungszustände
Dr. Axel Ssymank
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

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Umsetzung von Natura 2000 vor dem Hintergrund des Klimawandels
Prof. Dr. Carl Beierkuhnlein
Universität Bayreuth

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Umsetzung von Natura 2000 in den Ländern am Beispiel Thüringen
Dr. Hans-Jürgen Schäfer
Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, Erfurt

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Erfordernis einer Natura 2000-Verträglichkeitsprüfung bei land- und forstwirtschaftlichen Bodennutzungen
Dr. Stefan Möckel
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ GmbH, Leipzig

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Moderation: Dr. Raphael Weyland
Naturschutzbund (NABU) e.V., Brüssel

Modul 2: Erfolgsfaktoren von Artenschutzprojekten

Donnerstag, 30.06.2022 | 14:00–17:00 Uhr

Wir möchten mit Ihnen gemeinsam erfolgreiche Artenschutzprojekte kennenlernen und dabei herausarbeiten, welche Faktoren zu einem guten Gelingen beitragen und aus welchen Fehlern gelernt wurde. Welche Tipps können uns die Praktiker:innen mit auf den Weg geben? Welche Art der Zusammenarbeit hat sich mit Landnutzer:innen und anderen Akteuren bewährt? Wir erhalten Einblicke in spannende Projekte, ob zum Thema kooperatives Schutzgebietsmanagement auf Grünlandflächen, dem Management von Amphibienarten oder zu blühenden Wegrändern und Grünflächen.   

Naturschutz und Landwirtschaft Hand in Hand in Bremen
Marten Urban
Freie Hansestadt Bremen

Hilmer Garbade             
Bremischer Landwirtschaftsverband e.V.

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Management der Gelbbauchunke und anderer Amphibienarten dynamischer Lebensräume
Dr. Mirjam Nadjafzadeh
NABU Landesverband Niedersachsen e.V., Hannover

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Insektenschutz im naturverträglichen Geländemanagement von Bundesforst
Dr. Christine Schleupner
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bundesforst, Bonn

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Blühende Wegränder – warum sie wichtig sind und wie wir sie fördern können
Sinja Zieger
Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen e.V.

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BlütenBunt-InsektenReich – von der Anlage insektenfreundlicher Wiesen auf öffentlichen Flächen über Wissensvermittlung zu Insekten in Schulen bis zu Citizen Science
Dr. Detlef Kolligs
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Molfsee

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Vielfalt pflanzen mit „Tausende Gärten – Tausende Arten“ – Wie Beteiligung zum naturnahen Gärtnern gelingt
Andrea Muno-Lindenau
Wissenschaftsladen Bonn e.V.

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Moderation: Dr. Holger Buschmann
Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Niedersachsen e.V., Hannover

Modul 3: Nationale Entwicklungen und neue Instrumente im Artenschutz

Freitag, 01.07.2022 | 10:00–13:00 Uhr

Die neue Bundesregierung betrachtet den Erhalt der Artenvielfalt als Menschheitsaufgabe und ethische Verpflichtung. Mit einem Artenhilfsprogramm möchte sie die Bekämpfung der Artenkrise auf Bundesebene deutlich stärken. Welche aktuellen Entwicklungen und Änderungen für den Artenschutz zeichnen sich ab?  Welche Schlussfolgerungen können aus bisherigen Artenschutzprogrammen in den Ländern gezogen werden? Und wie muss ein erfolgreiches Artenhilfsprogramm ausgestaltet sein, das den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien begleiten und insbesondere den Schutz derjenigen Arten verbessern soll, bei denen es Konflikte mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien gibt? Wir freuen uns über aktuelle Beiträge dazu.                                               

Artenschutz – aktuelle Entwicklungen aus Sicht des Bundes
Dr. Josef Tumbrinck
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), Bonn


Artenschutzprogramme der Länder: Erfahrungen und Zukunftsperspektiven in Schleswig-Holstein
Thorsten Elscher
Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein, Kiel

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Artenhilfsprogramme für windenergiesensible Vogelarten
Katharina Fließbach
Michael-Otto-Institut im NABU, Bergenhusen

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Moderation: Dr. Sandra Balzer
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

Modul 4: Monitoring – Blick zurück und nach vorn

Freitag, 01.07.2022 | 14:00–17:00 Uhr

Die Natur kontinuierlich zu beobachten, repräsentative Daten zu erfassen, die Bedeutung von Veränderungen für den Naturschutz zu erkennen und aus den Wirkungszusammenhängen notwendige Maßnahmen abzuleiten, gewinnt vor dem Hintergrund der voranschreitenden Biodiversitäts- und Klimakrise massiv an Bedeutung. Wo stehen wir aktuell beim Monitoring im Naturschutz, welche Rolle hat das neue Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität und welche weitergehenden Ansätze gibt es? Diesen Fragen möchten wir mit Ihnen nachgehen.             

Das Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität: erste Bilanz und Perspektiven
Dr. Andreas Krüß
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

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Ansätze und Erfahrungen aus dem Monitoring auf Flächen des Nationalen Naturerbes
Jana Planek
Naturstiftung David, Erfurt

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Langfristige Biodiversitätsveränderungen erkennen – aus der Vergangenheit in die Zukunft schauen
Dr. David Eichenberg
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

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Moderation: Wiebke Züghart
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn