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Forum III - Wasserkrise & Waldnaturschutz im Wandel

Modul 1

Naturnaher Wasserhaushalt: von der Entwässerungs- zur Schwammlandschaft

Die Dürre- und Hochwasserereignisse der letzten Jahre in Deutschland und Europa haben den massiv anthropogen überprägten Landschaftswasserhaushalt zunehmend in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit gerückt. Ein intakter, naturnaher Landschaftswasserhaushalt bildet aber die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Die Wiederherstellung ist daher von besonderer Bedeutung für den Natur-, Klima- und Ressourcenschutz sowie bei der Anpassung an den Klimawandel. In diesem Modul stellen verschiedene Akteure aus Wissenschaft und Praxis Erkenntnisse und Maßnahmen für einen verbesserten Landschaftswasserhaushalt vor und stellen sich Fragen und Diskussionen zum Thema.

Moderation: Sabrina Schulz
Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), Berlin 

Carina Darmstadt
Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), Berlin 

Fotos: T. Borgmann, Daniel Ruppert

Schwammlandschaften erhalten und mit naturbasierten Lösungen fördern

Dr. Mathias Scholz
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Leipzig

Ökosystemdienstleister Biber: Eine Chance für zukunftsfähige Fließgewässer

Dr. Lutz Dalbeck
Biologische Station im Kreis Düren e.V., Nideggen

Konkrete Umsetzung Pfrunger-Burgweiler Ried (Baden-Württemberg)

Sabine Behr
Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried, Wilhelmsdorf

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Modul 2

Eine gute Verbindung: Flüsse und Auen gemeinsam entwickeln

Naturnahe Flüsse und ihre Auen sind Hotspots der Biodiversität und übernehmen vielfältige Funktionen z.B. im Hinblick auf den Wasserhaushalt oder als Erholungsorte. Durch Gewässerausbau und intensive Nutzung wurden diese Funktionen über Jahrzehnte beeinträchtigt. Ziel sind Schutz und Wiederherstellung dieser wertvollen Ökosysteme, wobei viele weitere Interessen und Zuständigkeiten zu berücksichtigen sind. In diesem Modul stellen wir neben dem Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ auch regionale Projekte vor und lassen uns mögliche Lösungswege aufzeigen. Teilen Sie Ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Maßnahmen und lassen Sie uns gemeinsam Herausforderungen und Lösungen diskutieren.

Moderation: Dr. Stefanie Ritz
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

Dr. Jeanette Völker
Umweltbundesamt (UBA), Dessau-Roßlau

Foto: J. Völker

Kleinstprojekte als Trittsteine  –  Der Dillinger Ökosee

Ulrich Leyhe
NABU (Naturschutzbund Deutschland) Ortsgruppe Saarlouis/Dillingen e.V. , Saarlouis

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Modul 3

Transformation der Forstwirtschaft: Digitalisierung und Anpassung an den Klimawandel

Das Ökosystem Wald und die heutige Forstwirtschaft stehen vor enormen Herausforderungen. Der Klimawandel und die ersten spürbaren Auswirkungen bedingen zunehmend ein Umdenken der klassischen Denkansätze im Forstwesen. Wir möchten gemeinsam den Blick in die Vergangenheit und die Entwicklung bis zum heutigen Waldzustand beleuchten. Die Ergebnisse der Forstlichen Versuchsanstalten zur Bodenentwicklung und Wasserhaushalt liefern für die Bewirtschaftung essenzielle Informationen, um im Einklang mit dem Naturschutz neue Herangehensweisen und Praktiken zu entwickeln. Zudem ist der grenzübergreifende Austausch im Zuge von Projekten und Netzwerktreffen ein entscheidender Faktor, um auch langfristig voneinander zu lernen.

Moderation:  Alexandra Emde
Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV), Saarbrücken

Alina Gorecky
Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV), Saarbrücken

Foto: SaarForst Landesbetrieb

Lesung: „Dich sah ich wachsen Holz“ – Saarländische Waldgeschichte mit besonderem Blick auf Waldnaturschutz

Prof. Dr. Uwe Eduard Schmidt
Universität Freiburg

Jörn Wallacher
ehem. Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV), Saarbrücken

Saarwald im Wandel: heutige Ansätze mit saarländischer Biodiversitätsstrategie und angepasste Waldbewirtschaftungsrichtlinie (WBRL)

Roland Wirtz,
Thomas Steinmetz
SaarForst Landesbetrieb Saarland, Saarbrücken

Wald im Klimawandel: Ergebnisse eines grenzübergreifenden Dauerwaldbewirtschaftungsprojektes, ASKAFOR

Bertrand von Loë
Privater Forstsachverständiger in Frankreich, Dambach

Veränderungen der mitteleuropäischen Waldvegetation durch Trockenheit

Prof. Dr. Dr. h.c. Albert Reif i.R.
Universität Freiburg

Wasser und Wald: Forstliche Handlungsmöglichkeiten

Prof. Dr. Gebhard Schüler
Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF), Trippstadt

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Modul 4

Wald im Wandel – biotisch und strategisch

Wälder haben über Jahrhunderte einen fortschreitenden Wandel erfahren. Sei es durch sich kulturhistorisch bedingt ändernde Nutzungsansprüche von den bäuerlichen Hutewäldern im Mittelalter über die Altersklassenwälder der Neuzeit bis hin zum modernen Dauerwald oder durch sich ändernde Umwelt- und Klimabedingungen und die damit einhergehenden Störungsregime. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir aktuelle Strategien im Waldnaturschutz und erforschen Biodiversität und Waldfunktionen auf horizontaler Ebene von der lichten Waldweide bis hin zum bodendunklen Naturwald sowie auf vertikaler Ebene vom Boden bis in die Krone. Können wir den Waldnaturschutz umfassender aufstellen, überprüfen und dynamisieren?

Moderation: Sara Dudenhöffer
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

Dr. Michael Altmoos 
Zentrum für Biodokumentation (ZfB),  Landsweiler-Reden

Fotos: Fotoatelier Merkel, private Aufnahmen

Klimawandel und Extremereignisse – Folgen für Nährstoffdynamik und Eigenschaften von Waldböden

Prof. Dr. Beate Michalzik
Universität Jena

Der Blick nach oben: Baumkronen als Lebensraum für Insekten

Dr. Jonas Hagge
Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Hannoversch Münden

Lichte Wälder für mehr Artenvielfalt

Daniel Telaar
Untere Naturschutzbehörde Kreis Lippe, Detmold

Naturwald – Jetzt wird‘s dunkel?

Dr. Peter Meyer
Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Hannoversch Münden

World-Café

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