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Forum IV - Naturschutz zwischen Flächenkonkurrenz und -transformation

Modul 1

Viel Bedarf, wenig Platz: Wie oft kann man einen Hektar Land verplanen?

Flächenkonkurrenzen treten immer dann auf, wenn mehrere Ansprüche auf einen begrenzten Raum stoßen. Im Rahmen dieses Moduls sollen gegenwärtige und zukünftige Flächenanforderungen skizziert werden, um die Hintergründe der bestehenden Flächenkonkurrenz, auch mit Blick auf regionale und lokale Entwicklungen, zu verstehen. Außerdem werden neue Konzepte und konkrete Projekte vorgestellt, welche Möglichkeiten zur synergetischen Nutzung der Fläche aufzeigen und damit einen möglichen Ausweg aus diesem Spannungsfeld bieten.

Moderation: Dr. Eick von Ruschkowski
Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA), Schneverdingen

Liridon Hoxha
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

Fotos: P. Evans, U. Euler

Flächenanforderungen – welche Bedarfe sollen auf die Fläche?

Dr. Alfred Herberg
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

Hintergründe der Flächenkonkurrenz: Spannungsfelder – aktuelle Krisen – neue Wege

Dr. Helmut Gaugitsch
Umweltbundesamt Österreich, Wien

Neue Flächen für die Windenergie in einer Großstadt – Erfahrungen aus Hamburg

Bernd-Ulrich Netz
Umweltbehörde Hamburg
Impulsvortrag

Speakers‘ Corner

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Modul 2

Stadtnatur – Ringen um Fläche in der Stadt

Es wird zunächst darauf eingegangen, welche urbane Infrastruktur notwendig und welcher Anteil besonders wichtig für die Umsetzung von Naturschutz in der Stadt ist. Um annähernde Maßstäbe für die Grünversorgung zu erhalten, werden die bundesweiten Orientierungswerte vorgestellt. Eine weitere Konkretisierung stellt die Präsentation von Ansätzen für eine gleichzeitig naturschutzverträgliche und klimaresistente Stadtentwicklung dar. Wie die Landschaftsplanung die Ökosystemleistungen der städtischen Flächen beschreibt, rundet die Statements ab. Die Vorträge liefern Grundlagen, um Vorschläge für die Lösung des Ringens um Naturflächen in der Stadt abzuleiten.

Moderation: Anke Bosch
Grünflächenamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Foto: E. Bosch

Herausforderungen für die Umsetzung von Naturschutzzielen in Zeiten des Umbruchs

Prof. Dr. Ingo Kowarik
Technische Universität Berlin
Impulsvortrag

Urbane Grüne Infrastruktur planen und umsetzen mit dem Werkzeugkasten Stadtnatur

Prof. Dr. Rieke Hansen
Hochschule Geisenheim

Bundesweite Orientierungswerte für urbanes Grün

Arne Kunkel
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Leipzig

Urbane grün-blaue Infrastruktur – naturbasierte Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Rüdiger Dittmar
Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig

Ökosystemleistungen in der Landschaftsplanung

Julian Treffler
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Freising

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Modul 3

Viele Wege führen ins Blühfeld: Wie wir Agrarnaturschutz in die Fläche bringen

Ganz nach dem Motto „viele Wege führen nach Rom“ möchten wir verschiedene Fördermodelle im Agrarnaturschutz vorstellen und diskutieren. Neben der klassischen Agrarförderung sollen schwerpunktmäßig kooperative und landschaftsbezogene Ansätze beleuchtet werden. Auch die Landbewirtschaftenden selbst kommen zu Wort. Wissenschaftliche Ein- und Ausblicke bringen uns auf den aktuellen Stand der Forschung zur Frage: Wie viel Fläche braucht der Agrarnaturschutz in Deutschland?

Moderation: Dr. Philip Hunke
Michael-Otto-Institut im NABU, Bergenhusen

Kyra Zembold
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

Foto: J. Sohler, H.Bührmann

Wieviel Flächen braucht der Agrarnaturschutz in Deutschland?

Prof. Dr. Catrin Westphal
Universität Göttingen
Impulsvortrag

Stimmen aus der Landwirtschaft

Jochen Hartmann
Landwirt im F.R.A.N.Z.-Projekt, Lüneburg

Holger Pfeffer
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Müncheberg

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Modul 4

Transformation von Industrielandschaften und Gewerbeflächen

Nach einführenden Vorträgen zur Geschichte der Bergbaurekultivierung und zur Umsetzung des Naturschutzgroßprojektes Landschaft Industriekultur Nord wird es um verschiedene Aspekte naturschutzverträglicher und biodiversitätsfördernder Pflege vormals industriell genutzter Flächen gehen. Welche Naturerfahrungen und naturkundliches Wissen Schülerinnen und Schüler dort sammeln können, wird abschließend thematisiert.

Moderation: Andrea Hartz
AGL Landschafts-, Stadt- und Raumplanung, Saarbrücken

Foto: AGL

Umsetzung des Naturschutzgroßprojektes Landschaft der Industriekultur Nord

Ulrich Heintz
Zweckverband Landschaft der Industriekultur Nord (LIK.Nord), Schiffweiler/Landsweiler-Reden

Zwischennutzung brachgefallener Flächen – eine Chance für Naturschutz und Naturerfahrung in der Stadt

Dipl. Biol. Christiane Brell
biu – Büro für innovative Umweltplanung, Dudenhofen

65 Jahre Rekultivierung im saarländischen Steinkohlebergbau: Wie haben Politik und Gesellschaft die Rekultivierung geprägt?

Rudolf Krumm
RAG Montan Immobilien GmbH, Ensdorf

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