Modul 1 | Mittwoch, 11.03. 15:00 – 18:00 Uhr
Instrumentenmix:
NBS 2030, GAP, WVO... was ist der Joker?
In der Naturschutzpolitik gibt es eine wachsende Zahl an relevanten Rechtsgrundlagen, Strategien und Förderprogrammen. Dennoch fehlt dem Naturschutz häufig die nötige Durchsetzungskraft. Welche der aktuellen Instrumente sind am besten geeignet, um die ambitionierten Ziele und rechtlichen Vorgaben zu erreichen? Im vorliegenden Modul wollen wir gemeinsam Bilanz ziehen und diskutieren, wie aus dem bisherigen Instrumentenmix eine erfolgreichere und verbindlichere Zielerreichung sichergestellt werden kann.

(Foto: DNR)
Moderation
Florian Schöne
Deutscher Naturschutzring e.V. (DNR), Berlin
Faktencheck zum Erhalt der Artenvielfalt – Ergebnisse und Schlussfolgerungen für die Naturschutzpraxis
Prof. Dr. Christian Wirth
Universität Leipzig
Prof. Dr. Wolfgang Köck
Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Halle
Prof. Dr. Christina von Haaren
Universität Hannover
Die NBS 2030 – Fahrplan und Umsetzung
Dr. Thomas Bosecke
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), Berlin
Barbara Engels
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
Modul 2 | Donnerstag, 12.03. 10:00 – 13:00 Uhr
Erfolge im Naturschutz: Good Practice
Erfolge im Naturschutz zeugen von guter Planung und professionellen Akteuren. Zeit spielt ebenfalls eine große Rolle. Nach dem Motto "Tue Gutes und rede darüber" geht es in diesem Modul um erfolgreiche Projekte, die zur Nachahmung motivieren sollen. Welche Schlüsselfaktoren haben zum Erfolg beigetragen und was lernen wir daraus für andere Projekte?
Moderation
Dr. Eick von Ruschkowski
Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz, Schneverdingen
Erfolge im Naturschutz – Beispiele und Hintergründe aus dem In- und Ausland
Dr. Norbert Schäffer
Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV ), Hilpoltstein
Kompensation mit Tempo und Tiefgang - Aus dem Alltag einer Flächenagentur
Philipp Meinecke
Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein GmbH, Molfsee
Kurzimpulse
Peter Südbeck
Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, WilhelmshavenErfolgsfaktoren im Moorschutz
Sophie Hirschelmann
Michael-Succow-Stiftung, GreifswaldNaturschutzerfolge aus dem LIFE-Förderprogramm: Beispiele aus Deutschland
Julia Oldenburg
LIFE-Beratungsstelle der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH, Berlin/BonnBotanischer Artenschutz in der Großstadt – Umsetzung des Berliner Florenschutzkonzepts
Justus Meißner
Stiftung Naturschutz Berlin (SNB)Erfolgsfaktoren für funktionierende Biotopverbünde in der Agrarlandschaft
Dr. Sabine Grube
Ostseestiftung, Greifswald
PANELDISKUSSION mit den Referierenden
Modul 3 | Donnerstag, 12.03. 15:00 – 18:00 Uhr
Dax meets Dachs - welche Chancen bietet privates Kapital für den Naturschutz?
Angesichts knapper öffentlicher Kassen gewinnen private Investitionen in den Naturschutz zunehmend an Bedeutung. So verpflichten sich im Weltnaturabkommen viele Staaten zur Akquirierung privater Finanzmittel zur Wiederherstellung der Artenvielfalt und die EU-Kommission schlägt die Entwicklung von handelbaren „Nature Credits" vor. Im vorliegenden Modul soll diskutiert werden, ob und in welchem Umfang privates Kapital öffentliche Gelder ersetzen kann. Welche Rolle kann private Naturschutzfinanzierung für den Erhalt unserer Ökosysteme spielen? Besteht durch Instrumente wie Biodiversitätszertifikate die Gefahr eines "Greenwashing" oder eröffnen sich daraus neue und interessante Möglichkeiten für zusätzliche Naturschutzmaßnahmen?

(Foto: private Aufnahme)
Moderation
Ralf Schulte
NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V. Bundesgeschäftsstelle, Berlin
Eva Lammek
NABU Hameln - Hessisch Oldendorf -Aerzen
Von Greenwashing bis Natur-Investor – Privatwirtschaftliche Finanzierung von Naturschutz
Dr. Frauke Fischer
Agentur auf!, Frankfurt
EU Nature Credits – a chance for nature restauration and conservation?
Hadrien Michel
Europäische Kommission (DG-ENV), Brüssel
online, in englischer Sprache
Agora Natura - ein erfolgversprechender Marktplatz für Naturschutzleistungen?
Dr. Frederike Neuber
AgoraNatura e.V., Berlin
Moore für Morgen: Die PaludiAllianz macht Naturschutz zum Wirtschaftsfaktor
Claudia Bühler
Umweltstiftung Michael Otto (UMO), Hamburg
Steueranreize für freiwilligen Naturschutz auf Privatgrund
Juliane Röthig und Janice Neumann
NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V. Bundesgeschäftsstelle, Berlin
Biodiversität in der Wirtschaft – Wie Unternehmen in regionalen Bündnissen die biologische Vielfalt vorantreiben
Ronja Schoenau und Julia Knack
Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) – Berliner Bündnis für Biodiversität
Pecha Kucha
Geld ist nicht Alles…
Walter Hemmerling
ehem. Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Molfsee
PODIUMSDISKUSSION mit den Referierenden
Modul 4 | Freitag, 13.03. 9:30 – 12:30 Uhr
Muss der Naturschutz sich neu erfinden?
Formal ist der Naturschutz in Deutschland gut abgesichert. Art. 20a Grundgesetz, BNatSchG und viele andere Gesetze und Verordnungen sollten dafür sorgen, dass eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt mitsamt ihren Lebensräumen erhalten wird. Das Artensterben schreitet jedoch immer schneller voran. In diesem Modul wollen wir kritisch diskutieren, ob der Naturschutz die richtigen Schwerpunkte setzt und wie wir dem Erhalt der biologischen Vielfalt zu mehr Erfolg verhelfen können. Ist ein "Weiter so" der richtige Weg oder benötigen wir andere Herangehensweisen, Strategien oder Umsetzungsinstrumente? Wie können wir mehr Akzeptanz und Begeisterung für Naturschutz schaffen und gemeinsam eine Trendwende einleiten?

(Foto: private Aufnahme)
Moderation
Dr. Christiane Paulus
ehem. Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), Bonn
Naturschutz und Landwirtschaft - zwischen Rollback und neuen Konzeptenft
Silvia Bender
Staatssekretärin a.D., Berlin
Naturschutz: Es ginge auch anders – aber was hindert uns?
Dr. Martin Flade
ehem. Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, Brodowin
Survival Ecology als multifunktionaler Naturschutz
Prof. Dr. Eckard Jedicke
Hochschule Geisenheim
Impulsvorträge
Naturschutz neu verankern
Jörg-Andreas Krüger
NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V. Bundesgeschäftsstelle, BerlinVerbündete finden, Strukturen stärken, Naturschutz (sichtbarer) machen
Sonja Papenfuß
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz, HannoverGemeinsam anpacken – kooperativen Naturschutz stärken!
Susanne Gerstner
BUND-Landesverband Niedersachsen, Hannover
PODIUMSDISKUSSION mit den Referierenden
