Modul 1 | Mittwoch, 11.03. 15:00 – 18:00 Uhr
Naturverträgliche Transformation
von Wirtschaft und Konsum
Die Transformation von Wirtschaft und Konsum ist für die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die Einhaltung planetarer Grenzen und eine gerechte Ressourcenverteilung notwendig und möglich. Im Modul werden Auswirkungen bestehender Wirtschaftsweisen und Konsummuster auf die natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere die biologische Vielfalt, diskutiert. Ebenso werden mögliche und bereits konkret angewandte Alternativen, Instrumente und bestehende Partnerschaften mit Unternehmen sowie deren Relevanz für den Naturschutz vorgestellt.

(Foto: Toni Mader, BUND)

(Foto: BUND)
Moderation
Verena Graichen
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Berlin
Christine Wenzl
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Berlin
Modul 2 | Donnerstag, 12.03. 10:00 – 13:00 Uhr
Raus aus der Naturschutz-Bubble:
Menschen erreichen, überzeugen und motivieren
Dieses Modul ist leider schon ausgebucht. Diese Veranstaltung ist interaktiv und daher mit weniger Teilnehmenden geplant.
Wie können wir Menschen wirklich für den Naturschutz gewinnen? Dieses Modul zeigt auf, wie zielgruppengerechte und wirkungsvolle Kommunikation jenseits der bekannten „Bubble“ gelingen kann – emotional, strategisch und alltagsnah. Es vermittelt praxisorientierte Ansätze, um Naturbewusstsein zu stärken, Verhaltensänderungen anzustoßen, Engagement zu fördern und gesellschaftliche Resonanz zu erzeugen. Im Fokus stehen die Kraft von Narrativen, die Bedeutung positiver Zukunftsbilder und der gezielte Einsatz von Sprache, Bildern und digitalen Tools. Dabei geht es nicht nur ums Informieren, sondern ums Berühren, Mitnehmen und Aktivieren.
In einer interaktiven Kreativwerkstatt entwickeln die Teilnehmenden eigene Kommunikationsideen – entlang konkreter Zielgruppen, Botschaften und Kanäle. Ergänzt wird das Modul durch kurze Impulsvorträge, kreative Einstiege und Raum für Austausch und Reflexion. Ob für Verbände, Behörden, NGOs oder Medien – hier entstehen Kommunikationsstrategien mit Wirkungspotenzial.

(Foto: private Aufnahme)

(Foto: SenMVKU)
Moderation
Lena-Katharina Peter
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
Dr. Christine van Deuren
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Berlin
Modul 3 | Donnerstag, 12.03. 15:00 – 18:00 Uhr
Transformation braucht Bildung
Es gibt Bildungsansätze, die Gestaltungskompetenzen von Menschen aller Altersstufen unterstützen und damit zukunftsfähiges naturverträgliches Verhalten fördern. In diesem Modul werden inspirierende Bildungsprojekte und -materialien für die schulische und außerschulische Bildung präsentiert, um Naturschutz- und Bildungsakteuren Anregungen für eigene Aktivitäten zu bieten. Gemeinsam wird diskutiert, welche Strategien und Ansätze Bildung für den Naturschutz stärken, um eine gesellschaftliche Transformation für den Erhalt und nachhaltige Nutzung von biologischer Vielfalt voranzubringen.

(Foto: Lena Peter)

(Foto: private Aufnahme)
Moderation
Dr. Brigitte Schuster
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
Dr. Dörte Martens
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), Berlin
Modul 4 | Freitag, 13.03. 9:30 – 12:30 Uhr
Demokratie, soziale Gerechtigkeit und internationale Verantwortung – Voraussetzungen und Ziele wirksamen Naturschutzes
Naturschutz ist ein Handlungs- und Politikfeld, dessen Erfolg auf gesellschaftliche Diskussionen, Übereinkunft und Akzeptanz angewiesen ist. Somit ist es entscheidend von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Diese Rahmenbedingungen verändern sich derzeit massiv – nicht nur zum Besseren: Die soziale Schere zwischen Arm und Reich wird größer, verschiedene gesellschaftliche Gruppen stehen sich zunehmend unversöhnlich gegenüber und die Demokratie sieht sich vielfachen Bedrohungen ausgesetzt.
Diskutiert wird, wie Akteur*innen des Naturschutzes demokratiegefährdenden Aktivitäten entgegentreten und soziale Belange in ihrer Arbeit berücksichtigen können. Zudem wird die Frage nach globaler Gerechtigkeit und der Verantwortung des Naturschutzes hierfür gestellt.

(Foto: private Aufnahme)

(Foto: private Aufnahme)
Moderation
Dr. Lars Berger
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn
Prof. Dr. Stefan Heiland
Technische Universität Berlin