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Donnerstag 27.09.2018 – 19.00

OFFENES FORUM

Geocaching und mehr – Kommunikation und  Perspektiven in der Raumnutzung

Das individuelle Erleben von Natur spielt in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle. Moderne Technik, wie zum Beispiel GPS-Geräte und Smartphones, macht es immer einfacher, außergewöhnliche Orte in der Natur zu entdecken und diese auf neue oder ungewöhnliche Art zu nutzen.Oft ist Menschen gar nicht wirklich bewusst, dass sie sich dabei auf fremdem Grund und Boden bewegen und sich hieraus Rechte und Pflichten ableiten sowie Reibungspunkte entstehen können. Dieses fehlende Verständnis, sowie die ständige Weiter- und Neuentwicklung von Natursportarten, stellt deshalb die Bemühungen, die Umwelt und Natur zu schützen und zu erhalten, vor neue Herausforderungen.Das Ziel des Projektes „Natursport.Umwelt.Bewusst“ ist es, die unterschiedlichen Interessen von Natursporttreibenden, Grund- und Waldbesitzenden, Tourismus, Jagd und Forst, Gebietsverwaltungen und dem Natur- und Umweltschutz zu vereinen. Am Beispiel des Geocachings soll gezeigt werden, wie es möglich sein kann, die Ausübenden neuer Natursporttrends für die Bedürfnisse anderer Naturnutzender zu sensibilisieren, und umgekehrt.Dabei besteht die besondere Herausforderung darin, dass die Beteiligten bei diesen neuen Trends nicht in klassischen Vereinsstrukturen organisiert sind, sondern ihre Sportart selbst-organisiert und/oder online vernetzt ausüben. Deswegen liegt das Hauptaugenmerk des Projektes darauf, Kommunikationsformen zu entwickeln und zu erproben, mit denen solche Zielgruppen erreicht und in einen Dialog eingebunden werden können.Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Referent:

Jan Fillisch
Projektreferent „Natursport.Umwelt. Bewusst“, Deutscher Wanderverband