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Forum IV

Naturschutz auf Landschaftsebene

Die Wiederherstellung der Natur und der Erhalt der Biodiversität können nur gelingen, wenn Naturschutz, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam an einem Strang ziehen. Über 75 Prozent der Fläche Deutschlands werden land- und forstwirtschaftlich genutzt, weshalb diesen Sektoren eine zentrale Rolle zukommt. Die EU-Wiederherstellungsverordnung fordert, den Biodiversitätsschutz sektorübergreifend und verbindlich anzugehen. In Forum IV laden wir Sie herzlich ein, gemeinsam mit Expertinnen und Experten zu diskutieren, welche Maßnahmen zur Zielerreichung beitragen – und welche Impulse erfolgreiche Praxisbeispiele für die zukünftige Umsetzung geben können.

Bitte beachten: 

Anmeldung über 
wvo-beteiligung@adelphi.de, wenn Sie ausschließlich die Beteiligungsmodule FORUM IV Modul 1-3  besuchen. Hier erhalten Sie auch den Anmeldelink. 

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Modul 1 | Mittwoch, 11.03. 15:00 – 18:00 Uhr

Modul mit Beteiligung zur W-VO*

Alte Herausforderungen und neue Impulse: Wasserrahmenrichtlinie und Wiederherstellungsverordnung

Süßwasserorganismen gehören zu einer der bedrohtesten Organismengruppe überhaupt. Dies spiegelt sich in den bisherigen Ergebnissen der Wasserrahmenrichtlinie wider, nur 9 % der Gewässer in Deutschland erreichen einen sehr guten oder guten Zustand. In Kombination mit der Wiederherstellungsverordnung, die auch umfängliche Ziele für den Gewässerschutz beinhaltet, bestehen weitreichende Möglichkeiten für den Gewässerschutz. Dies wollen wir anhand von Praxisbeispielen aus der Maßnahmenumsetzung und neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft gemeinsam eruieren und diskutieren.

*Dieses Modul wird auch als Teil der Beteiligung der Fachöffentlichkeit an der Durchführung der Wiederherstellungsverordnung genutzt.

Bitte beachten: Informationen zur Anmeldung für die Beteiligungsmodule FORUM IV Modul 1-3 erhalten Sie ausschließlich über wvo-beteiligung@adelphi.de. Hier erhalten Sie auch den Anmeldelink.

Moderation

Leonie Pilgram
Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), Berlin 

Sabrina Schulz
Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), Berlin

Artikel 9 der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) – Sachstand zur Durchführung und Bedeutung für den Gewässerschutz
Eva Mehler
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), Bonn


Wie steht es um unsere Gewässer?
Dana Shilton
Umweltbundesamt (UBA), Dessau-Roßlau


Die Entwicklung niedersächsischer Gewässerlandschaften – Wasserwirtschaft und Naturschutz Hand in Hand
Silke Seemann und Edith Büscher-Wenst
Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Braunschweig


Arbeitsgruppen (AG) mit Impulsvorträgen

  • AG 1: Wiederherstellung von Auenlandschaften an Bundeswasserstraßen - Erkenntnisse aus Projekten an der Mittelelbe
    Dr. Meike Kleinwächter
    BUND Auenzentrum Burg Lenzen

  • AG 2: Chancen und Hürden für die Wiederherstellung des ökologisch guten Zustandes an kleinen Gewässern
    Sebastian Klein
    Landesverbandstag Thüringen (LVT Thüringen), Neustadt an der Orla

  • AG 3: Rückbau von Querbauwerken in Schleswig-Holstein am Beispiel des Kreuzaubauwerks in der Oxbek
    Dr. Michael Trepel
    Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN), Kiel

  • AG 4: Stadtgewässer
    Frauke Bathe
    Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), Berlin

  • AG 5: Von Grau zu Blau: Ökologische Gewässerentwicklungsmaßnahmen im urbanen Raum am Beispiel des Emscher-Umbaus
    Carla Große-Kreul
    Emschergenossenschaft Lippeverband (EGLV), Essen


PODIUMSDISKUSSION mit den Vortragenden

Dr. Meike Kleinwächter
BUND Auenzentrum Burg Lenzen

Sebastian Klein
Landesverbandstag Thüringen (LVT Thüringen), Neustadt an der Orla 

Dr. Michael Trepel
Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN), Kiel

Frauke Bathe
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), Berlin 

Carla Große-Kreul
Emschergenossenschaft Lippeverband (EGLV), Essen

Eva Mehler
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), Bonn

Modul 2 | Donnerstag, 12.03. 10:00 – 13:00 Uhr

Modul mit Beteiligung zur W-VO*

Wiederherstellung in Agrarlandschaften – Wunsch oder Wirklichkeit?

Mit der Verordnung über die Wiederherstellung der Natur hat die Europäische Union ein starkes rechtliches Instrument zum Schutz der biologischen Vielfalt in Europa geschaffen. Verbindliche Zielvorgaben liegen auch für den Agrarsektor vor. So sollen die Agrarlandschaften deutlich bessere Lebensbedingungen etwa für Feldvögel und Insekten schaffen als bisher. 
Bis September 2026 muss die Bundesregierung einen nationalen Wiederherstellungsplan vorlegen. Welche Maßnahmen sind für den Agrarsektor vorgesehen? Wie steht es um die Finanzierung? Welche Lösungen lassen sich aus den Erfahrungen von Praxisprojekten ableiten?  Gemeinsam mit Ihnen beleuchten wir die aktuellen Rahmenbedingungen und diskutieren über Herausforderungen und Lösungswege.

*Dieses Modul wird auch als Teil der Beteiligung der Fachöffentlichkeit an der Durchführung der Wiederherstellungsverordnung genutzt.

Bitte beachten: Informationen zur Anmeldung für die Beteiligungsmodule FORUM IV Modul 1-3 erhalten Sie ausschließlich über wvo-beteiligung@adelphi.de. Hier erhalten Sie auch den Anmeldelink.

Moderation

Johanna Gundlach
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

Lebensraum Agrarlandschaft aufleben lassen – Chancen der Wiederherstellungsplanung
Antje Kölling
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), Berlin


Interview
Dr. Thomas Meier
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), Berlin


Finanzierung und Instrumente der Wiederherstellungsverordnung – Anmerkungen zur Umsetzbarkeit
Prof. Dr. Sebastian Lakner
Universität Rostock


Mit dem Rebhuhn Vielfalt fördern
Monika Riepl
Deutscher Verband für Landschaftspflege (DVL) e.V., Ansbach


Mehr als nur Blühstreifen! – Empfehlungen für mehr und bessere Insektenförderung auf Landschaftsebene
Patrick Trötschler
Bodensee-Stiftung, Radolfzell


Leisten Agroforststreifen einen Beitrag zum Schutz von Insektenarten in der Agrarlandschaft?
Prof. Dr. Klaus Birkhofer
Brandenburgische Technische Universität , Cottbus


PODIUMSDISKUSSION mit weiteren Gästen: Wie kommen wir in die großflächige Wiederherstellung?

Gäste für die Podiumsdiskussion, soweit bisher bekannt:

Eberhard Hartelt
Deutscher Bauernverband e. V., Berlin

Olaf Bandt
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Berlin

Antje Kölling
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), Berlin

Dr. Thomas Meier
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), Berlin

Modul 3 | Donnerstag, 12.03. 15:00 – 18:00 Uhr

Modul mit Beteiligung zur W-VO*

Vom Plan zur Praxis: wie gelingt die Wiederherstellung von Wäldern?

Die deutschen Wälder sind erheblich geschädigt und die Notwendigkeit für Maßnahmen zur Wiederherstellung gesunder und artenreicher Waldökosysteme ist dringender denn je. Nach der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur ist die Bundesregierung aufgerufen, bis September 2026 einen nationalen Wiederherstellungsplan zu erarbeiten. Welche Maßnahmen sind für unsere Wälder vorgesehen? Welche Baumarten eignen sich zur Zielerreichung und wo gelingt die Wiederherstellung schon heute? Wir wollen gemeinsam mit Ihnen und spannenden Gästen nach vorne blicken und diskutieren, wie die großflächige Wiederherstellung von Waldökosystemen in Deutschland gelingen kann.

*Dieses Modul wird auch als Teil der Beteiligung der Fachöffentlichkeit an der Durchführung der Wiederherstellungsverordnung genutzt.

Bitte beachten: Informationen zur Anmeldung für die Beteiligungsmodule FORUM IV Modul 1-3 erhalten Sie ausschließlich über wvo-beteiligung@adelphi.de. Hier erhalten Sie auch den Anmeldelink.

Moderation

Dr. Anke Höltermann
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

Warum brauchen wir die Wiederherstellung von Wäldern?
Prof. Dr. Pierre Ibisch
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)


Der Wald in der Wiederherstellungsverordnung – was bisher für die Umsetzung geplant ist
Stefan Adler
Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH), Berlin


Mischwaldprogramm der Berliner Forsten – wie weiter?
Gunnar Heyne
Berliner Forsten


Erfolgreicher Waldumbau im Kleinprivatwald – wie gemeinsam mehr geht
Peter Helmstetter
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth-Weißenburg i. Bay. (AELF), Abenberg


PODIUMSDISKUSSION mit weiteren Gästen: Wie gelingt die großflächige Wiederherstellung von Waldökosystemen?

  • Prof. Dr. Andreas Bitter
    AGDW – Die Waldeigentümer, Berlin

  • Sven Selbert
    NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V., Berlin

  • Prof. Dr. Pierre Ibisch
    Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)

Modul 4 | Freitag, 13.03. 9:30 – 12:30 Uhr

Es kann funktionieren! Erfolgsrezepte für die lokale Verknüpfung von Naturschutz mit unternehmerischen Ansätzen, Tourismus, Ehrenamt und vielem mehr. 

Naturschutz als Standortvorteil für die Wirtschaftsförderung  -  Es gibt zahlreiche Regionen, in denen Menschen sich für das Miteinander von Wirtschaft, Erholung und Biodiversität einsetzen. In diesem Modul stellen einige von ihnen ihre Ansätze vor. Vertreter*innen von Politik, Verwaltung und Wirtschaft diskutieren mit Ihnen und geben Einblick in erfolgreiche und weniger erfolgreiche Ansätze. Beispiele für diese fruchtbaren Allianzen sind die Biosphärenreservate Schwäbische Alb, Südost-Rügen, Drömling, Elbe, Wattenmeer und Berchtesgadener Land.

Moderation

Adrian Johst
Naturstiftung David, Erfurt

Dr. Annette Doerpinghaus
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

UNESCO-Biosphärenreservate – Internationale Auszeichnung für lokale Erfolgsmodelle
Barbara Engels
Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn


Wirtschaftsraum und Biosphärenregion – wie im Berchtesgadener Land Wirtschaftsförderung und Biosphären-Verwaltung gemeinsam nachhaltige und zukunftsgerechte Impulse setzen
Dr. Peter Loreth
Biosphärenreservat Berchtesgadener Land, Freilassing


Cathrin Münster
Biosphärenreservat Südost-Rügen, Putbus


Christoph Gayer
Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Münsingen-Auingen


PANELDISKUSSION mit weiteren Akteuren aus der Praxis
Thema: Neue Verbünde – viele Akteure

Dr. Anja Friedrich-Hussong
Reg. Wirtschaftsförderung Berchtesgaden, Freilassing

Frank Ketter
Nordsee-Tourismus-Service GmbH, Husum

Maik Strömer
Stadt Oranienbaum-Wörlitz

Dr. Deike Lüdtke
Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), Frankfurt

Jörg Schromm
Naturrinder Falkenhof GbR, Falkenberg / Mark


Arbeitsgruppen

  1. Zielkonflikte innerhalb des Naturschutzes und mit anderen Nutzungsformen
    Dirk Janzen
    Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Niedersachsen, Hitzacker                                                         

  2. Synergien und Flächenzugriffe
    Barbara Engels
    Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn

  3. Regionale Wertschöpfung und Tourismus
    Frank Ketter
    Nordsee-Tourismus-Service GmbH, Husum


Abschließender Blick in die Zukunft
Marla Schulz
Jugendnetzwerk Biosphäre e.V., Erfurt